Informationen zur FFP Maske

Wie wird das Coronavirus Sars-Cov-2 übertragen?

Das Coronavirus SARS-CoV-2 wird im normalen gesellschaftlichen Umgang in der Bevölkerung hauptsächlich über virushaltige Partikel übertragen, die von infizierten Personen vor allem beim Husten und Niesen sowie beim Atmen, Sprechen und Singen freigesetzt werden. Je nach Partikelgröße und Eigenschaften wird zwischen größeren Tröpfchen und kleineren Aerosolen unterschieden. Der Übergang zwischen beiden Formen ist fließend. Während insbesondere größere Tröpfchen schneller zu Boden sinken, können Aerosole auch über längere Zeit in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen. Beim Atmen und Sprechen, vor allem bei höherer Lautstärke, werden Aerosole ausgeschieden. Beim Husten und Niesen entstehen zusätzlich deutlich mehr Tröpfchen.

Grundsätzlich ist im Umkreis von ein bis zwei Metern um eine infizierte Person die Wahrscheinlichkeit erhöht, mit virushaltigen Tröpfchen und Aerosolen in Kontakt zu kommen

 

Warum können FFP Masken für den Privatverbraucher nützlich sein?

Durch die grassierende Covid-19 Pandemie wird der Schutz der Atemwege durch genormte, medizinische Masken immer wichtiger und dem Privatverkäufer zugänglich gemacht.

Aerosole können bei korrektem Gebrauch einer FFP Maske aus der Luft gefiltert werden und so den Anwender vor einer Infektion schützen. Um vor diesem Hintergrund wissenschaftlich zu klären, mit welchen Möglichkeiten und Risiken eine solche Handhabung in der Praxis verbunden ist, fördert das BfArM derzeit ein Forschungsprojekt an der Fachhochschule Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Dort werden einfache Verfahren untersucht, die das Risiko einer Infektion bei der Wiederverwendung von FFP2-Masken im privaten Bereich deutlich reduzieren.

Die im Forschungsprojekt entwickelten beschriebenen Verfahren sind nach derzeitigem Kenntnistand grundsätzlich dazu geeignet, das Infektionsrisiko bei einer Wiederverwendung von FFP2-Masken im Privatgebrauch deutlich zu reduzieren. Gleichwohl ist darauf hinzuweisen, dass die im Flyer vorgestellten Verfahren keine Garantie für einen sicheren Infektionsschutz bieten können und entsprechende Masken, sofern möglich, auch im Privatgebrauch immer nur nach den Vorgaben des Herstellers angewendet werden sollten.

Grundsätzlich sind von CuraPorta vertriebene FFP/ OP-Masken als Einmalprodukte und nicht zur Wiederverwendung vorgesehen. Dennoch werden diese Masken im Privatbereich im Alltag oft mehrfach, sogar an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen verwendet.

Dennoch müssen weitere Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Dazu zählen den Abstand von 1,5m-2m zu Mitmenschen einzuhalten, regelmäßiges Waschen der Hände und im Alltag eine Maske zu tragen.

 

Wie funktioniert eine FFP Maske?

Das Design der FFP-Masken ist unterschiedlich. Es gibt Masken ohne Ausatemventil und Masken mit Ausatemventil. Masken ohne Ausatemventil filtern sowohl die eingeatmete Luft als auch die Ausatemluft über die Maskenfläche und bieten daher sowohl einen Eigenschutz als auch einen Fremdschutz. Bei Masken mit Ventil ist der Fremdschutz wesentlich weniger ausgeprägt. Ausgeatmete Aerosole werden nicht durch das Filtermaterial abgefangen, sondern lediglich in gewissem Umfang durch das Ventil gebremst und verwirbelt.

FFP-Masken oder Partikelfiltrierende Halbmasken sind oft kuppelförmig oder faltbar („Kaffeefilterform“). Sie weisen keine klassischen Nähte auf, sondern sind industriell gefertigt, können aber „Schweißnähte“ oder „Schweißpunkte“ aufweisen, an denen nach wie vor Material vorhanden, dieses aber nahezu durchsichtig ist. Sie sind vergleichsweise starrer als OP-Masken oder Alltagsmasken. Dies liegt daran, dass sie mehr und unterschiedliche Filterschichten aufweisen.

 

Woran erkennt man eine FFP Maske?

FFP-Masken sind in Europa nach der EN 149 geprüft und zugelassen.

Auf der Maske befindet sich ein Hinweis auf diese Norm zusammen mit der Schutzstufe (FFP1, FFP2 oder FFP3) und dem CE-Zeichen, hinter dem sich eine 4-stellige Nummer befindet. Atemschutzmasken schützen in drei Klassen vor wässrigen und öligen Aerosolen, Rauch und Feinstaub bei der Arbeit, ihre Schutzfunktion ist europaweit nach EN 149 normiert.

Filtrierende Halbmasken vom Typ FFP2 und FFP3-Masken bieten weitergehenden Schutz vor luftübertragenen Partikeln. Sie sind für den Arbeitsschutz als persönliche Schutzausrüstung (PSA) zugelassen.

FFP1= min. 80% Filterleistung

FFP2= min. 94% Filterleistung

FFP3= min. 99% Filterleistung

 

Warum ist eine qualitative FFP Maske zu empfehlen?

Aktuelle Ergebnisse in der Aerosolforschung zeigen, dass COVID 19 infizierte Menschen deutlich mehr Partikel ausscheiden als gesunde. Bei so genannten Superspreadern können dies mehr als 100.000 Aerosole pro Atemzug sein, durchschnittlich sind es etwa 70.000. Gemessen hat dies Dr. Maximilian Weiß, Absolvent des Karlsruher Institute of Technology (KIT), einer der weltweit führenden Aerosol-Experten und Gründer des Karlsruher Messinstrumente-Unternehmens Palas GmbH. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Aerosol-Menge gesunder Personen beträgt etwa 3.000 pro Atemzug.

Stark diskutiert werden in der Öffentlichkeit aktuelle und aufkommende Mutationen des Virus. Das kann auf die Wirksamkeit von Vakzinen Auswirkungen haben, wissenschaftliche Untersuchungen dazu laufen permanent. Unstrittig ist, dass die Mutationen keinen Einfluss auf die Größe des Virus und des Aerosols haben, das es in die Luft trägt. Denn die Mutationen betreffen auf molekularer Basis das so genannte Spike-Protein, ein Eiweiß, dass das Virus zum Andocken an die Zelle benötigt. Die Mutation hat also keinerlei Effekt auf die Gesamtgröße und somit auch nicht an die Filterfähigkeit der atemious pro-Maske: Die CCF-Zertifizierung gilt deshalb auch für die Mutationen uneingeschränkt.